Steilstellung

Bei der Steilstellung der Halswirbelsäule kommt es zu einer Aufhebung der physiologischen Lordose im Bereich der Halswirbelsäule. Die Steilstellung kann muskulär, aufgrund eines Traumas entstehen, aber auch durch chronische Fehlhaltung, insbesondere bei muskulärer Dysbalancen.

Alle Betroffenen von HWS-Instabilitäten zeigen eine Steilstellung, jedoch auch viele Gesunde. Damit ist keine Aussage über die Pathogenität möglich.

Hyperlordose

Verstärkte Lordose der Halswirbelsäule.

Pannus / Retroodontoid pseudotumor

Ein Pannus beschreibt Ablagerungen – meist im Bereich hinter dem Dens – die bei einer Instabilität entstehen und inzwischen als indirektes Zeichen einer Instabilität gewertet werden.

Unterschieden wird der Pannus durch den biochemischen Aufbau:

– Mikro-Einblutungen

– Verknöcherungen

– Ablagerungen von Calciumpyrophosphat-dihydrat (Crowned Dens Syndrome)

Je nachdem aus was der Pannus besteht ist er unterschiedlich im MRT sichtbar.

Ein indirektes Zeichen von Instabilität.

Vertebralartierenhypoplasie

Hypoplastische Vertebralarterien sind ein häufiger Zufallsbefund im HWS- und Schädel-MRT. Eine Vertebralarterienhyopplasie bedeutet, dass die Arterie schmaler und kleiner ist und dadurch weniger Blutfluss möglich ist. Meist sind diese Fehlbildungen angeboren und nur auf einer Seite der Halswirbelsäule zu finden. Eine Aussage über die Pathogenität kann nicht getroffen werden.

Vertebralartiereninsuffizienz hingegen, kann nur schwer nachgewiesen werden und stellt eine Ausschlussdiagnose dar.