Mit unserem Krankheitsbild sind wir oft auf uns alleine gestellt und die meisten Ärzte können nicht helfen.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Patienten gut informiert sind.

Welche Art von Informationen?

Austausch mit Betroffenen

Geht es um den Austausch mit anderen Betroffenen, dann bieten sich Foren an. Es gibt einige deutsche Foren, die sich mit dem Thema Schleudertrauma und HWS-Verletzung auseinandersetzen. Hier kann man sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen austauschen. Dies hilft insbesondere, um sich nicht alleine zu fühlen.

Einen Arzt überzeugen

Möchte ich hingegen einen Arzt überzeugen oder wissenschaftliche Resultate lesen, dann ist die beste Möglichkeit Studien zu finden.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/

Pubmed ist eine Datenbank von medizinisch-wissenschaftlichen Publikationen von überall auf der Welt. Manche Artikel sind frei zugänglich, andere sind nur in der Übersicht zu sehen (Abstract). Es lässt sich nach Stichworten oder Autoren suchen.

Für Artikel, die nicht frei zugänglich sind, besteht immer die Möglichkeit sich an den Autor zu wenden oder sich einen Uni-Bücherei-Ausweis anfertigen zu lassen, um Zugriff auf den Volltext zu bekommen.

Eine andere Möglichkeit ist Google Scholar:

https://scholar.google.com

Eine kleine Hilfestellung bietet dieses Veröffentlichung:

DU PREL, Jean-Baptist; ROHRIG, Bernd; BLETTNER, Maria. Ubersichtsarbeit-Kritisches Lesen wissenschaftlicher Artikel-Teil 1 der Serie zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen-Critical Appraisal of Scientific Articles–Part 1 of a Series on Evaluation of Scientific Publications. Deutsches Arzteblatt-Arztliche Mitteilungen-Ausgabe B, 2009, 106. Jg., Nr. 7, S. 100.

Broschüre zum Thema HWS-Instabilität: