Karina, eine Frau mit kurzen braunen Haaren trägt ein blaues Stirnband, eine schwarze Maske und eine Sonnenbrille.

Am Ende des Jahres schreibe ich normalerweise einen langen Post für diesen Blog, der von meinen wichtigsten Lebensereignissen des Jahres erzählt. Tja, wer hätte gedacht, dass 2020 ein ganz anderes Jahr werden würde, als jedes zuvor? Da ich den Großteil meiner Zeit mit Isolation und Quarantäne verbracht habe, gibt es nicht zu viele Worte zu sagen, aber ein paar Bilder! Deshalb habe ich beschlossen, ich wähle für jeden Monat im Jahr 2020 zwei Fotos aus, die repräsentativ für diese Zeit sind.

Januar

Im Januar dachte ich noch: “Das wird ein großartiges Jahr!” Mein Film We Are Visible wurde an der Chapman University in Kalifornien gezeigt und für den Rest des Jahres waren viele andere Vorführungen geplant – keine davon konnte aufgrund von COVID stattfinden. 

Nachdem ich als Sprecherin zu Gast an der Universität war und meine zwei besten Freunde mich begleiteten, beschlossen wir einen kurzen Abstecher nach Disneyland zu machen. An einem harten Schmerztag benutzte ich meinen ersten Elektroscooter, preschte fast in eine Gruppe Teeanger und fand heraus, dass Disneyland wohl nicht wirklich mein Happy Place ist. 

Februar

Der Februar war der letzte Monat mit ein wenig Normalität. Mit meiner Freundin Caitlin machte ich einen Kurztrip nach Napa und kurz darauf ließ ich mir mein neues Tattoo stechen, um meinen Abschluss zu feiern und um immer daran erinnert zu werden, wie powerful das Schreiben für mich ist. 

März

Der März war tough. Mit dem ersten Lockdown stiegen meine Angstlevel stark an und ein nicht wirklich verarbeitetes Trauma aus der Vergangenheit gesellte sich hinzu. Ich kam nicht wirklich gut klar, aber entdeckte das Stricken für mich… 

April

Der April war ein sehr befreiender Monat. Da ich keinen Zugang zu meinem Friseur hatte und uns eine monatelange Quarantäne bevorstand, beschloss ich, etwas zu tun, was ich schon immer versuchen wollte, mich nur nie traute: meine Haare abzurasieren. Bis zur Glatze habe ich es nicht geschafft, aber nah dran.

Mai

Im Mai waren wir alle an unsere neue Realität gewöhnt und langsam pendelte sich ein neuer Alltag ein, mit Zoominterviews und täglichen Spaziergängen, um einigermaßen fit zu bleiben. 

Juni

Im Juni wussten wir schon gar nicht mehr, wie Gesichter ohne Masken aussehen. Mein Aktionsradius war auf ein Minimum geschrumpft, weil ich auf einem Berg wohne, kein Auto habe und plötzlich auch keinen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln. So saß ich also meistens in meinem kleinen Garten oder wanderte zum hundertsten Mal durch meine Nachbarschaft. 

Juli

Ohoh, der Juli. Das war ein ganz anderes Biest. Was für eine Achterbahnfahrt. Von April bis Juli fürchte ich, ich könnte meinen 40. Geburtstag nicht erleben. Der Grund dafür war eine Verdachtsdiagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs, für die ich ein Krebs-Screening in Form eines MRT benötigte, das meine Versicherung über Monate hinweg ablehnte. Im Juli hatte ich dann endlich das MRT. Alles gut. 

August

Im August habe ich zum ersten Mal seit einer Ewigkeit den Strand wieder gesehen. Ich hatte mich nie wirklich stark genug gefühlt, um den langen Weg zurückzulegen und die Anstrengung hat mich für Tage abgeschossen, aber trotzdem hat es sich gelohnt. Außerdem habe ich im August offiziell mein Studium abgeschlossen. 

September

Ein paar Tage im September sahen aus, als würde die Welt jetzt tatsächlich untergehen. Aufgrund der Brände rund um San Francisco war der Himmel feuerrot, es war tagsüber stockdunkel und überall war dicker Rauch. 

Oktober/November

Oktober und November verbrachte Ich mit meiner Familie in meiner zweiten Heimat Chicago.

Dezember

Im Dezember habe ich kaum Fotos gemacht. Es war ein ziemlicher Scheißmonat. Ein Highlight war mein Interview mit Ian Harding.

Aber hey, wie jedes Jahr hoffen wir darauf, dass das Leben im Jahr 2021 besser wird. In diesem Sinne, Cheers! Happy Holidays und einen guten Rutsch!

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